Reims entdecken: 10 Geheimnisse der Champagner-Stadt, die euch überraschen und begeistern werden!Schnallt euch an, liebe Reims-Enthusiasten! Wir nehmen euch mit auf eine faszinierende Reise durch die Champagner-Hauptstadt Frankreichs. Reims, diese geschichtsträchtige Perle im Nordosten des Landes, steckt voller Überraschungen, die selbst eingefleischte Frankreich-Fans staunen lassen werden. Mit ihrer prachtvollen Kathedrale, den weltberühmten Champagnerkellern und einer Geschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht, hat diese Stadt so einiges zu bieten. Aber glaubt ja nicht, dass ihr schon alles über Reims wisst! Habt ihr zum Beispiel eine Ahnung, welche Rolle Reims bei der Beendigung des Zweiten Weltkriegs spielte? Oder wusstet ihr, dass sich unter der Stadt ein faszinierendes Labyrinth aus Kreidestollen verbirgt? Und was hat es eigentlich mit dem lächelnden Engel auf sich, der Millionen von Besuchern verzaubert? Taucht mit uns ein in die verborgenen Geheimnisse dieser außergewöhnlichen Stadt. Wir versprechen euch: Nach dieser Tour werdet ihr Reims mit ganz anderen Augen sehen! © Zinneke, CC BY-SA 3.0 © Zinneke, CC BY-SA 3.0 1. Die unterirdische Champagner-Stadt Haltet euch fest, Champagner-Liebhaber! Unter den Straßen von Reims verbirgt sich ein wahres Wunderland. Stellt euch vor: Ein Netzwerk aus über 250 Kilometern unterirdischer Gänge und Keller, das sich wie ein Spinnennetz unter der Stadt ausbreitet. Diese Kreidestollen, auch "crayères" genannt, sind nicht nur irgendwelche Höhlen - sie sind das Herzstück der Champagner-Produktion! Ursprünglich von den Römern als Steinbrüche angelegt, wurden diese kühlen, feuchten Gänge im 17. Jahrhundert von schlauen Winzern als perfekte Lagerstätte für ihren prickelnden Schatz entdeckt. Heute ruhen hier Millionen von Flaschen des edelsten Champagners und reifen bei konstanten 10-12 Grad Celsius zu flüssigem Gold heran. Das Beste daran? Ihr könnt diese unterirdische Stadt selbst erkunden! Bei Führungen durch die Keller von Häusern wie Taittinger oder Veuve Clicquot taucht ihr ein in die faszinierende Welt des Champagners. Also, Prost auf Reims' verborgenen Schatz! 2. Der lächelnde Engel von Reims Macht euch bereit für ein himmlisches Lächeln! An der Westfassade der Kathedrale Notre-Dame de Reims erwartet euch eine ganz besondere Begegnung. Dort, inmitten von über 2300 Statuen, findet ihr den berühmten "L'Ange au Sourire" - den lächelnden Engel von Reims. Und glaubt uns, dieses Lächeln hat es in sich! Geschaffen im 13. Jahrhundert, gilt dieser Engel als Meisterwerk gotischer Bildhauerei. Sein sanftes, geheimnisvolles Lächeln hat schon Millionen von Besuchern verzaubert und wurde zum Symbol der Stadt. Aber hier kommt der Clou: Während des Ersten Weltkriegs wurde die Statue durch deutsche Bombardements schwer beschädigt. Der abgetrennte Kopf des Engels wurde geborgen und sorgsam aufbewahrt. Nach dem Krieg wurde er triumphierend wieder an seinen Platz gesetzt - ein Symbol für die Widerstandskraft und den Wiederaufbau von Reims. Heute lächelt der Engel wieder auf die Besucher herab, als wäre nichts gewesen. Ein himmlisches Comeback, oder? © Magnus Manske, CC BY-SA 3.0 © Magnus Manske, CC BY-SA 3.0 3. Reims' Rolle bei der Kapitulation Nazi-Deutschlands Jetzt wird's historisch, Leute! Haltet euch fest, denn Reims spielte eine entscheidende Rolle beim Ende des Zweiten Weltkriegs. Stellt euch vor: Es ist der 7. Mai 1945, kurz nach Mitternacht. In einem unscheinbaren Schulgebäude, das als Hauptquartier der Alliierten dient, versammeln sich hochrangige Militärs. Und dann passiert es: Um 2:41 Uhr morgens wird hier die bedingungslose Kapitulation Nazi-Deutschlands unterzeichnet! Dieser Moment markierte das offizielle Ende des Krieges in Europa. Das Gebäude, heute bekannt als "Musée de la Reddition", ist für Besucher zugänglich. Ihr könnt den Raum betreten, in dem Geschichte geschrieben wurde, und sogar den originalen Kartentisch sehen, an dem die Kapitulation unterzeichnet wurde. Ein Gänsehaut-Moment der Extraklasse! Reims, die Stadt der Könige, wurde so auch zur Stadt des Friedens. Wer hätte gedacht, dass diese charmante Champagner-Metropole so tief in die Weltgeschichte eingreifen würde? 4. Das römische Marstor - ein antikes Wunder Bereit für eine Zeitreise? Dann schnallt euch an, denn wir machen einen Sprung zurück ins 3. Jahrhundert n. Chr.! Mitten in Reims steht ein beeindruckendes Überbleibsel aus der Römerzeit: das Marstor oder "Porte de Mars". Und Leute, dieses Ding ist nicht von schlechten Eltern! Mit einer Länge von 33 Metern und einer Höhe von 13 Metern ist es der größte noch erhaltene römische Triumphbogen nördlich der Alpen. Ursprünglich war es eines von vier Toren, die in die antike Stadt führten. Das Verrückte daran? Es wurde nicht als Siegesmonument errichtet, sondern als Geschenk der Bürger an ihre Stadt. Talk about civic pride! Die detaillierten Reliefs erzählen Geschichten aus der römischen Mythologie und dem täglichen Leben. Und das Beste? Ihr könnt dieses antike Wunderwerk aus nächster Nähe bewundern. Es steht frei zugänglich mitten in der Stadt, als wäre es das Normalste der Welt, einen 1800 Jahre alten Triumphbogen als Nachbarn zu haben. Reims eben - wo die Geschichte an jeder Ecke lebendig wird! 5. Die Bibliothek Carnegie - ein Art-Déco-Juwel Buchliebhaber, aufgepasst! In Reims erwartet euch ein wahres Schmuckstück der Architektur und des Wissens. Die Bibliothèque Carnegie, erbaut in den 1920er Jahren, ist nicht nur ein Paradies für Leseratten, sondern auch ein atemberaubendes Beispiel des Art-Déco-Stils. Und wisst ihr was? Sie hat eine ziemlich coole Entstehungsgeschichte! Nach den Verwüstungen des Ersten Weltkriegs spendete der amerikanische Industrielle und Philanthrop Andrew Carnegie eine beträchtliche Summe für den Bau dieser Bibliothek. Das Ergebnis? Ein architektonisches Meisterwerk, das Tradition und Moderne vereint. Von außen beeindruckt sie mit ihrer imposanten Fassade, aber das Innere wird euch umhauen: Buntglasfenster, Mosaike, kunstvolle Deckenmalereien - hier ist jeder Winkel ein Kunstwerk. Und das Beste? Sie beherbergt über 500.000 Werke, darunter seltene Manuskripte und historische Dokumente. Ein Ort, an dem Bildung und Schönheit Hand in Hand gehen. Also, Leseratten und Architektur-Fans, ihr wisst, wo ihr euch das nächste Mal in Reims verkriechen könnt! 6. Das Geheimnis der blauen Fenster von Chagall Jetzt wird's farbenfroh, Kunstfreunde! Habt ihr schon von den blauen Fenstern in der Kathedrale von Reims gehört? Nein? Dann lasst euch überraschen! In den 1970er Jahren schuf kein Geringerer als Marc Chagall, der Meister der Moderne, eine Reihe atemberaubender Glasfenster für die Kathedrale. Und glaubt uns, diese Fenster haben es in sich! Chagall, damals schon über 80 Jahre alt, kreierte ein Meisterwerk in leuchtendem Blau, das die biblische Geschichte und die Geschichte Frankreichs in einem faszinierenden Farbspiel vereint. Das Besondere? Er schaffte es, seinen modernen Stil nahtlos in die gotische Architektur der Kathedrale einzufügen. Wenn das Sonnenlicht durch diese Fenster fällt, taucht der gesamte Raum in ein magisches, blaues Licht. Ein Anblick, der euch den Atem rauben wird! Und das Beste? Diese Fenster sind nicht nur wunderschön, sondern auch ein Symbol für Versöhnung. Chagall, ein jüdischer Künstler, der vor den Nazis fliehen musste, schuf diese Fenster als Zeichen des Friedens und der Hoffnung. Ein verstecktes Juwel, das die Kathedrale von Reims zu einem einzigartigen Ort der Kunst und Geschichte macht. © Rolf Kranz, CC BY-SA 4.0 © Rolf Kranz, CC BY-SA 4.0 7. Das Geheimnis der rosa Kekse von Reims Süße Zähne, aufgepasst! Wir haben hier etwas, das euch garantiert zum Schmunzeln bringen wird. Habt ihr schon mal von den "Biscuits roses de Reims" gehört? Diese knusprigen, rosafarbenen Kekse sind nicht nur ein lokales Kulturgut, sondern haben auch eine ziemlich witzige Geschichte! Die Tradition dieser Kekse geht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Aber warum sind sie rosa? Hier kommt's: Angeblich entstand die Farbe durch einen Fehler in der Bäckerei. Ein Bäcker fügte versehentlich zu viel Karmin (einen roten Farbstoff) zum Teig hinzu - et voilà, die rosa Kekse waren geboren! Statt den Fehler zu verstecken, machten die schlauen Bäcker aus der Not eine Tugend und verkauften die Kekse als Spezialität. Das Beste daran? Sie sind perfekt zum Eintauchen in Champagner gemacht! Ihre feste Textur saugt den Champagner auf, ohne zu zerfallen. Heute sind diese Kekse ein Wahrzeichen von Reims und werden in alle Welt exportiert. Also, beim nächsten Glas Champagner wisst ihr, was ihr dazu knabbern solltet! 8. Reims' geheime unterirdische Bunker Jetzt wird's spannend, Abenteurer! Unter den Straßen von Reims verbirgt sich ein Netzwerk von Bunkern und Tunneln, das selbst viele Einheimische nicht kennen. Diese unterirdischen Gänge haben eine faszinierende Geschichte, die bis in den Zweiten Weltkrieg zurückreicht. Macht euch bereit für eine Entdeckungsreise in die Tiefen von Reims! Während des Krieges dienten diese Bunker als Schutzräume für die Bevölkerung und als geheime Kommandozentralen für die Résistance. Einige dieser Bunker sind heute für Besucher zugänglich. Ihr könnt durch enge Gänge kriechen, originale Ausrüstung aus der Kriegszeit bestaunen und die beklemmende Atmosphäre dieser Untergrundzentren hautnah erleben. Das Coolste daran? In einigen Bunkern findet ihr sogar Graffiti und Zeichnungen von Soldaten und Zivilisten aus der Kriegszeit - ein bewegendes Zeugnis menschlicher Kreativität selbst in dunkelsten Zeiten. Diese verborgene Unterwelt ist ein faszinierendes Kapitel in der Geschichte von Reims, das ihr euch nicht entgehen lassen solltet! © Fab5669, CC BY-SA 3.0 © Fab5669, CC BY-SA 3.0 9. Das Rätsel der verschwundenen Königsstatuen Freunde der Mysterien, spitzt die Ohren! An der Fassade der Kathedrale von Reims gibt es ein Rätsel, das Historiker seit Jahrhunderten beschäftigt. Es geht um die berühmte Galerie der Könige - eine Reihe von Statuen, die die Könige Frankreichs darstellen sollten. Aber hier kommt der Clou: Einige dieser Statuen sind verschwunden, und niemand weiß genau, was mit ihnen passiert ist! Ursprünglich zierten 56 kolossale Königsstatuen die Fassade der Kathedrale. Während der Französischen Revolution wurden viele von ihnen zerstört oder entfernt - ein Akt des Bildersturms gegen die Monarchie. Einige wurden später wiederentdeckt und restauriert, aber nicht alle. Das Verrückte daran? Es gibt Gerüchte, dass einige dieser verschwundenen Statuen in Privathäusern oder versteckten Kellern in Reims schlummern könnten! Stellt euch vor, ihr entdeckt eine 800 Jahre alte Königsstatue in eurem Keller - das wäre doch was! Dieses ungelöste Rätsel gibt der ohnehin schon beeindruckenden Kathedrale eine zusätzliche Aura des Geheimnisvollen. Wer weiß, vielleicht findet ihr ja bei eurem nächsten Besuch in Reims einen Hinweis auf das Schicksal der verlorenen Könige! 10. Der magische Fußabdruck in der Kathedrale Zum Schluss haben wir noch eine echte Kuriosität für euch! In der Kathedrale von Reims gibt es etwas, das ihr in keiner anderen Kirche der Welt finden werdet: einen magischen Fußabdruck! Ja, ihr habt richtig gehört. Mitten im Boden der Kathedrale ist der Abdruck eines Fußes zu sehen. Und dieser Fußabdruck hat es in sich! Der Legende nach soll dieser Abdruck vom Erzengel Michael © Utilisateur:Djampa - User:Djampa, CC BY-SA 4.0 © Utilisateur:Djampa - User:Djampa, CC BY-SA 4.0 Schnitzeljagden in ReimsEntdeckt Reims mit der digitalen Schnitzeljagd von myCityHunt! Löst Rätsel, meistert Team-Tasks und erkundet Reims auf spannende und interaktive Art! Touren